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Über den BkV/Benchmarking:
Der Betriebsvergleich kommunaler Versorgungsunternehmen (BkV) des Verbandes kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) ist mit seiner über 50jährigen Tradition und seinen ca. 220 Mitgliedern bei mehr als 700 durchgeführten Vergleichen der Marktführer in der kommunalen Versorgungswirtschaft.
Als einzige bundesweite Benchmarking-Initiative werden im BkV/Benchmarking alle wesentlichen Sparten kommunaler Versorgungsunternehmen gebenchmarkt.
Alle BkV-Unternehmen können zusätzlich kostenlos am sog. Unternehmensvergleich teilnehmen, bei dem die wichtigsten Bilanzkennzahlen verglichen und ausgewertet werden.
Der BkV/Benchmarking ist insgesamt in 7 regionale Auswertungsgruppen unterteilt. Hier werden die Vergleiche in den Sparten Strom, Gas, Wasser durchgeführt. Daneben gibt es die bundesweiten Vergleiche für Zweckverbände/Weiterverteiler, Abwasser, Fernwärme sowie Bäder.
Der VKU stellt mit dem neuen BkV/Benchmarking seinen Mitgliedern ein modernes und zeitgemäßes Instrument zur Verfügung, dessen Inhalte den veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst worden sind.
Über Benchmarking:
Benchmarking wird definiert als ein kontinuierlicher und systematischer Prozess, um Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsprozesse zu beurteilen und zu verbessern. Wesentliche Unterschiede zum „traditionellen Betriebsvergleich“ liegen in der Einbeziehung auch qualitativer Größen, der Prozessorientierung sowie ggf. eines branchenübergreifenden Vergleichs.
Benchmarking gewinnt gerade in den Zeiten von Liberalisierung und Regulierung der Energiewirtschaft sowie als Teil der Modernisierungsstrategie der Wasserwirtschaft in zunehmenden Maße an Gewicht: Veränderte Rahmenbedingungen führen bei allen EVU‘s zu einer Neuausrichtung der Strategie und der Notwendigkeit, mittelfristig Kosten zu senken.

Benchmarking ist ein geeignetes Instrument, um diese Veränderungsprozesse aktiv zu unterstützen und zu gestalten. Denn Benchmarking zielt nicht nur darauf, sich innerhalb der Branche zu vergleichen. Es soll vielmehr ein kontinuierlicher Prozess initiiert werden:
Der Prozess des Benchmarking - und damit der BkV/Benchmarking - kann in folgende, wiederkehrende Phasen untergliedert werden:

Im Vordergrund des BkV/Benchmarking stehen nicht die Daten des eigenen Unternehmens, sondern die nach gleichen Kriterien zusammengestellten Daten der anderen BkV-Mitgliedsunternehmen. Durch eine Vertraulichkeitsvereinbarung ermöglicht der BkV/Benchmarking eine offene Auswertung unter den Teilnehmern, d.h. die Kennzahlen stehen Dritten nicht zur Verfügung. Nur wettbewerbssensible Eingabewerte und Kennzahlen werden anonymisiert dargestellt.